By Andreas Nick on Mittwoch, 14. Oktober 2026
Category: FSLogix App Masking, Office365- und Profile-Container

FSLogix und AppX/MSIX: Inbox-Apps, neues Teams und neues Outlook (Stand 2026)

Stand Oktober 2026, FSLogix 26.08

Aktuelle FSLogix-Versionen registrieren AppX- und MSIX-Apps bei jeder Anmeldung selbst neu und unterstützen das neue Teams und das neue Outlook. Dieser Beitrag zeigt, was dabei im Hintergrund passiert, was Sie auf Terminalservern und nicht persistenten Hosts beachten sollten und wie Sie Teams und Outlook richtig bereitstellen.

1. Was bei AppX/MSIX in VDI-Umgebungen zu beachten ist

AppX- und MSIX-Pakete haben auf Terminalservern, Citrix VDAs und in Azure Virtual Desktop (AVD) früher häufig Ärger gemacht. Inbox-Apps wie Rechner oder Fotos fehlten oder starteten nicht, und das neue Teams startete nach der Anmeldung nicht.

Die Ursache liegt in der Paketverwaltung von Windows. Windows verwaltet AppX/MSIX über den AppReadiness-Dienst. In einer nicht persistenten Umgebung ist jede Anmeldung für Windows eine „neue“ Anmeldung auf diesem Rechner. Das Benutzerprofil kommt zwar aus dem Profile Container, AppReadiness hat aber nicht alle Informationen darüber, welche Pakete der Benutzer bereits hatte.

FSLogix löst das seit Version 2210 weitgehend: Es registriert die Pakete des Benutzers bei jeder Anmeldung selbst neu (siehe Abschnitt 2). Seit 2210 HF4 unterstützt FSLogix auch das neue Teams umfassend. Mit 25.02 räumt FSLogix die MSIX-Ordner LocalCache und TempState korrekt auf, seit 25.06 unterstützt es das neue Outlook, und die 26.x-Versionen bringen weitere Korrekturen. Eigene Anmeldeskripte zur Neuregistrierung sind mit aktuellen Versionen nicht mehr nötig.

Was heute bleibt, ist vor allem gewolltes Verhalten, das Sie kennen und einplanen sollten:

VerhaltenHintergrundDetails
Nicht roamende OrdnerDen Inhalt bestimmter Paketordner unter AppData\Local\Packages (z. B. LocalCache, TempState) löscht FSLogix beim Abmelden immer.Abschnitt 3
Pro Benutzer installierte Apps fehlen auf anderen HostsDas Paket selbst liegt nicht im Profil. Apps gehören deshalb provisioniert ins Image.Abschnitt 4
Keine Unterstützung für eigene, Drittanbieter- und Store-AppsFür eigene, Drittanbieter- und Store-Apps gibt es durch FSLogix keine Unterstützung und keine Garantie. Unterstützt sind die Windows-Inbox-Apps; das neue Teams und das neue Outlook unterstützt FSLogix gesondert.Abschnitt 4
Etwas längere AnmeldungDie Registrierung des neuen Teams nach Paketfamilie verlängert die Anmeldung etwas.Abschnitt 6
Hinweis: Voraussetzung für alles in diesem Beitrag ist eine aktuelle FSLogix-Version (derzeit 26.08). Microsoft unterstützt nur die jeweils neueste Version, und viele frühere Fehler sind nur dort behoben.

Dieser Beitrag beschreibt, wie FSLogix die Pakete registriert, welches Verhalten Sie einplanen sollten und wie Sie das neue Teams und das neue Outlook sauber bereitstellen. Installation, Freigaben und Grundkonfiguration behandeln wir im Grundlagenbeitrag Microsoft FSLogix Profile Container implementieren.

Hinweis: Microsoft liefert die FSLogix-Gruppenrichtlinienvorlage nur mit einer englischen ADML aus. Auch auf deutschem Windows erscheinen die Einstellungen unter Computerkonfiguration > Richtlinien > Administrative Vorlagen > FSLogix deshalb mit englischen Namen. Wir verwenden in diesem Beitrag diese Anzeigenamen und nennen den Registry-Namen in Klammern.

2. Was FSLogix seit 2210 tut

Seit Version 2210 übernimmt FSLogix die Neuregistrierung der Pakete selbst. Zuständig ist die Einstellung Install Appx Packages (InstallAppxPackages) unter FSLogix > Profile Containers. Sie ist standardmäßig aktiv (1). Sie müssen also nichts konfigurieren, sondern nur darauf achten, dass niemand die Einstellung deaktiviert hat.

ZeitpunktWas FSLogix tut
AbmeldungFSLogix schreibt die Paketliste des Benutzers in die Datei %LocalAppData%\FSLogix\AppxPackages.xml im Container.
AnmeldungFSLogix liest diese Liste und registriert die Pakete auf dem aktuellen Rechner neu.

Zwei Punkte sind wichtig:

Hinweis: Wichtig für Terminalserver und Sitzungshosts. AppX- und MSIX-Anwendungen sind an den Computer gebunden, nicht an das Profil. Die Pakete liegen rechnerbezogen unter C:\Program Files\WindowsApps, und die Registrierung für den Benutzer gilt nur auf dem jeweiligen Rechner. Der Profile Container trägt nur Benutzerdaten und Einstellungen. Meldet sich ein Benutzer an einem anderen Sitzungshost an, werden die Anwendungen dort für ihn neu registriert – auch wenn dort dieselben Anwendungen installiert sind. Genau das übernehmen AppReadiness und FSLogix (Install Appx Packages) bei jeder Anmeldung. Folge für die Praxis: Stellen Sie auf allen Hosts dieselben Apps in denselben Versionen bereit (gleiches Image), und zwar für alle Benutzer.

Nicht persistente Hosts: das AppRepository geht beim Neustart verloren

Windows speichert die Registrierungsdaten von AppX- und MSIX-Apps maschinenweit lokal im AppRepository (C:\ProgramData\Microsoft\Windows\AppRepository). Auf nicht persistenten Maschinen, etwa mit PVS/MCS, auf gepoolten Hosts oder bei Rücksetzen beim Neustart, gehen diese Daten beim Neustart verloren. Nach jedem Neustart muss Windows die Pakete deshalb bei der Anmeldung neu registrieren, und die Anmeldephase „AppX Package Load“ dauert spürbar länger.

Das betrifft auch FSLogix-Umgebungen. FSLogix bietet laut Microsoft-Dokumentation kein maschinenbezogenes Gegenstück für das AppRepository. Citrix Profile Management löst das mit der Richtlinie „Enable AppX package load acceleration“: Es legt je Maschine einen virtuellen Disk-Container auf einem UNC-Pfad an und leitet das AppRepository auf die angehängte Disk um. Das beschleunigt das Laden und verhindert den Verlust beim Neustart. Details finden Sie in der Citrix-Dokumentation: Enable AppX package load acceleration.

Praxistipp: Messen Sie die Phase „AppX Package Load“, bevor und nachdem Sie etwas ändern, z. B. mit der Logon-Analyse im WEM Admin Tool Hub oder dem Logon-Duration-Skript von ControlUp.

Relevante FSLogix-Versionen für AppX/MSIX

Microsoft unterstützt nur die jeweils neueste FSLogix-Version. Bei AppX-Problemen ist das Update deshalb immer der erste Schritt. Die folgende Tabelle zeigt, welche Versionen für AppX und MSIX wichtige Änderungen gebracht haben:

VersionDatumÄnderung
2210 (2.9.8361.52326)Ende 2022AppX-Neuregistrierung (Install Appx Packages); Identitätsdaten (AAD.BrokerPlugin, CloudExperienceHost) roamen nicht mehr
2210 HF313.03.2024Registrierung des neuen Teams nach Paketfamilie
2210 HF4 (2.9.8884.27471)14.05.2024Umfassende Unterstützung des neuen Teams; MSIX-Ordner bei der Anlage des Office Containers (ODFC); TeamsSharedConfig roamt mit dem Office Container (ODFC)
25.02 (3.25.202.4223)11.02.2025LocalCache und TempState von MSIX-Paketen werden beim Abmelden korrekt bereinigt
25.06 (3.25.626.21064)08.07.2025Unterstützung des neuen Outlook für Windows
26.01 (3.26.102.18413) / CU113.01. / 10.02.2026Identitätsausschlüsse aktualisiert, Outlook-Standardumleitungen
26.08 (3.26.826.17182)31.08.2026Aktuelle Version mit Sicherheits- und Stabilitätskorrekturen

Die installierte Version prüfen Sie so:

3. Ordner, die nicht roamen

Unterhalb von AppData\Local\Packages liegen pro Paket Ordner, die an den Rechner gebunden sind. FSLogix leert sie beim Abmelden:

OrdnerVerhalten beim Abmelden
AppData\Local\Packages\*\ACInhalt wird gelöscht
AppData\Local\Packages\*\SystemAppDataInhalt wird gelöscht
AppData\Local\Packages\*\LocalCacheInhalt wird gelöscht (seit 25.02 korrekt bereinigt)
AppData\Local\Packages\*\TempStateInhalt wird gelöscht (seit 25.02 korrekt bereinigt)
AppData\Local\Packages\*\AppDataInhalt wird gelöscht
Achtung: FSLogix löscht den Inhalt dieser Ordner beim Abmelden immer – unabhängig davon, was in einer redirections.xml steht. Seit 2210 HF4 bleiben die Ordner selbst erhalten, nur der Inhalt verschwindet. Legt eine Anwendung dort Daten ab, die sie dauerhaft braucht, sind diese Daten nach der nächsten Abmeldung weg.

Identitätsdaten und Roam Identity

Seit 2210 roamen auch die Identitätsdaten nicht mehr. Diese beiden Paketordner bleiben auf dem Rechner:

Die Gruppenrichtlinie Roam Identity (RoamIdentity) unter FSLogix > Profile Containers steht standardmäßig auf 0. Microsoft empfiehlt, den Wert bei 0 zu lassen und stattdessen echtes Single Sign-on einzurichten. Das sehen wir genauso: Ein mitgeroamtes Token-Cache-Verzeichnis löst Anmeldeprobleme nicht zuverlässig, sondern verschiebt sie nur.

4. Was unterstützt wird und was nicht

App-ArtUnterstützung durch FSLogix
Windows-Inbox-Appsunterstützt
Neues Teams (MSIX)unterstützt ab 2210 HF4, neueste Version empfohlen
Neues Outlook für Windows (MSIX)unterstützt ab 25.06
Eigene Apps, Drittanbieter-Apps, Store-Appskeine Unterstützung und keine Garantie durch FSLogix

Ein häufiger Fehler in der Praxis: Ein Benutzer installiert eine MSIX-App für sich selbst. Auf dem nächsten Sitzungshost fehlt sie, denn das Paket selbst liegt nicht im Profil. Installieren Sie Apps deshalb für alle Benutzer (provisioniert) im Image. Dann ist das Paket auf jedem Host vorhanden, und FSLogix muss es nur noch für den Benutzer registrieren.

5. Fehlende oder defekte Inbox-Apps reparieren

Aktualisieren Sie zuerst auf die neueste FSLogix-Version. Bleiben Inbox-Apps danach defekt, registriert das folgende Skript von Microsoft alle Inbox-Apps und alle für alle Benutzer installierten Apps neu:

Hinweis: Führen Sie das Skript als Administrator und einmalig zur Reparatur aus. Es ist kein Anmeldeskript und gehört nicht in die regelmäßige Benutzeranmeldung.

Alte Anmeldeskripte entfernen

Vor 2210 HF4 haben viele Umgebungen – auch einige unserer Kunden – Anmeldeskripte mit Add-AppxPackage -Register eingesetzt, damit Teams oder einzelne Apps überhaupt starten. Mit 2210 HF4 und aktuellen Versionen ist das nicht mehr nötig; Microsoft nennt einen solchen Workaround nicht mehr. Bei der Anmeldung ist außerdem der AppReadiness-Dienst aktiv. Ein eigenes Skript ist damit ein dritter Mechanismus neben AppReadiness und FSLogix (Install Appx Packages). Solche Skripte verlängern die Anmeldung und können sich nach unserer Erfahrung mit beiden Mechanismen überschneiden. Entfernen Sie sie nach dem Update auf die aktuelle Version.

6. Das neue Teams

Das neue Teams ist ein MSIX-Paket mit dem Namen MSTeams_8wekyb3d8bbwe. FSLogix unterstützt es ab 2210 HF4. Verwenden Sie aber die neueste FSLogix-Version, denn nur diese unterstützt Microsoft.

Installation mit teamsbootstrapper

Für VDI-Umgebungen installieren Sie Teams für alle Benutzer des Rechners mit teamsbootstrapper.exe. Verwenden Sie immer die neueste Bootstrapper-Version.

Laut Microsoft gehören zu den Voraussetzungen unter anderem ein aktuelles WebView2 sowie Microsoft 365 Apps oder Office LTSC 2021. Für automatische Teams-Updates muss die Übermittlungsoptimierung verfügbar sein; der Download-Modus 100 wird nicht unterstützt.

Was der Bootstrapper zusätzlich macht

Im Kern macht teamsbootstrapper.exe -p dasselbe wie eine Provisionierung mit DISM /Add-ProvisionedAppxPackage bzw. Add-AppxProvisionedPackage: Teams steht danach allen Benutzern des Rechners zur Verfügung, auch solchen, die sich erst später anmelden. Der Bootstrapper erledigt laut Microsoft aber einige Schritte zusätzlich:

Aspektteamsbootstrapper.exe -pDISM /Add-ProvisionedAppxPackage
Bereitstellung für alle Benutzer, auch späterejaja
Paketquellelädt selbst das neueste Teams-MSIX; alternativ mit -o lokal oder per UNC (offline)MSIX-Datei muss vorliegen und angegeben werden
Vorher installierte Teams-Versionenersetzt sie durch die provisionierte Versionnicht Teil der Provisionierung
Registry-Einträge für das Zusammenspiel mit Officesetzt sienein
Rückmeldungmeldet Erfolg oder Fehler auf der KonsoleAusgabe von DISM
Interne Windows-Schnittstellevon Microsoft nicht dokumentiertDISM-Provisionierung

Unsere Empfehlung: Auf unterstützten Systemen verwenden Sie den Bootstrapper. DISM bleibt der Weg für Sonderfälle wie Windows Server 2019.

Sonderfall Windows Server 2019

Teams unterstützt Windows Server 2019 nicht mehr. Wer dort trotzdem noch Sitzungshosts betreibt, provisioniert das Paket per DISM:

Die Richtlinie „Allow all trusted apps to install“ (AllowAllTrustedApps) muss dabei aktiv bleiben. Planen Sie die Ablösung von Server 2019 trotzdem ein – auch das neue Outlook wird dort nicht unterstützt.

Registrierung nach Paketfamilie

FSLogix registriert Teams seit 2210 HF3 nach Paketfamilie. Das verlängert die Anmeldung etwas. Im Profil-Log sehen Sie dann einen Eintrag wie „Installed MSTeams in 907ms“.

Windows-Fehler 0x80004001

Ein Wettlauf (Race Condition) zwischen PLM und AppxSvc führte beim Start von Teams zum Fehler 0x80004001. Die Ursache lag in Windows, nicht in FSLogix. Microsoft hat den Fehler über Windows-Updates behoben:

BetriebssystemUpdate
Windows 10KB5037849
Windows 11 21H2KB5043067
Windows 11 ab 22H2nicht betroffen
Windows Server 2019KB5043050
Windows Server 2022KB5042881

Teams im Office Container (ODFC)

Setzen Sie den Office Container (ODFC) zusammen mit einer anderen Profillösung ein (z. B. Roaming Profiles, Citrix UPM oder VMware/Omnissa DEM), aktivieren Sie unter FSLogix > ODFC Containers die Einstellung Include Teams (IncludeTeams). Der Standard ist 0; ohne diese Einstellung landen die Teams-Daten nicht im Container.

Hinweis: Profile Container und Office Container (ODFC) zusammen zu betreiben ist laut Microsoft „isn't necessary or recommended“. Mit einem Profile Container liegen die Teams-Daten bereits im Profil. Microsofts empfohlene Konfiguration ist „Single Container“, also nur der Profile Container.

Nicht unterstützte Szenarien

Ausschlüsse für Teams mit redirections.xml

Mit einer redirections.xml leiten Sie einzelne Profilordner aus dem Container auf das lokale Laufwerk um. Die ausgeschlossenen Ordner landen unter C:\Users\local_%username% und werden beim Abmelden gelöscht. Für Teams stellt Microsoft diese Vorlage bereit:

Das Attribut Copy steuert, ob FSLogix Daten kopiert:

CopyWirkung
0Nichts kopieren
1In die Basis (lokaler Ordner) kopieren
2Beim Abmelden zurück ins Profil kopieren
3Beides
Achtung: Verwenden Sie Ausschlüsse sparsam. Vorlagen, die nicht von Microsoft stammen, können Betriebssystem und Anwendungen stören. Ausschlusslisten für das klassische Teams (z. B. AppData\Local\Microsoft\Teams\Current) sind überholt und gehören nicht mehr in die Datei.

Verteilung per Gruppenrichtlinie

Wir legen die Datei zentral auf einer Freigabe ab. FSLogix kopiert sie bei der Anmeldung nach %LocalAppData%\FSLogix\redirections.xml im Profil.

PunktWert
GruppenrichtlinieFSLogix > Profile Containers > Redirection XML Source Folder (RedirXMLSourceFolder)
Inhaltnur der Ordnerpfad ohne Dateinamen, z. B. \\server\freigabe
RechteBenutzer brauchen Leserecht auf den Ordner
Entfernen (seit 25.02)Entfernen Sie die Einstellung, löscht FSLogix die redirections.xml bei der nächsten Anmeldung aus dem Container

Einen Unterknoten „Advanced“ mit der früheren Einstellung „Provide RedirXML file to customize redirections“ gibt es in der aktuellen ADMX nicht mehr. Ältere Anleitungen führen hier in die Irre.

7. Das neue Outlook für Windows

Auch das neue Outlook für Windows ist ein MSIX-Paket. FSLogix unterstützt es ab Version 25.06: FSLogix registriert das Paket im Profile Container und im Office Container (ODFC), und der Office Container (ODFC) roamt die Daten.

EigenschaftWert
PaketMicrosoft.OutlookForWindows_8wekyb3d8bbwe
FSLogixab 25.06
Datenpfade%LocalAppData%\Packages\Microsoft.OutlookForWindows_8wekyb3d8bbwe\ und %LocalAppData%\Microsoft\olk\
Unterstützte SystemeWindows 10 ab 2004, Windows Server ab 2022
Nicht unterstütztWindows Server 2016 und 2019
Windows 11 ab 24H2Das neue Outlook ist Teil von Windows

Neues Outlook im Office Container (ODFC)

Unter FSLogix > ODFC Containers deckt Include Outlook (IncludeOutlook, Standard 1) seit 25.06 das klassische und das neue Outlook ab. Zwei Einstellungen wirken nur auf das klassische Outlook:

Gruppenrichtlinie (ODFC Containers)StandardNeues Outlook
Include Outlook1gilt für klassisches und neues Outlook
Include Outlook Personalization1gilt nicht für das neue Outlook
Outlook Cached Mode–gilt nicht für das neue Outlook

Empfohlene Ausschlüsse

Microsoft empfiehlt für das neue Outlook drei Ausschlüsse. Ergänzen Sie diese Zeilen im Abschnitt <Excludes> Ihrer redirections.xml, direkt unter den Teams-Einträgen:

Weitere Outlook-Ordner sollten Sie nicht ausschließen.

8. App Attach in Azure Virtual Desktop

In AVD gibt es mit App Attach einen zweiten Weg, Pakete bereitzustellen: Die Anwendungen kommen nicht aus dem Image, sondern werden zur Laufzeit eingebunden.

PunktApp Attach
PaketformateMSIX, AppX und App-V
Registrierung„On-demand“ (Standard) oder „Log on blocking“
Speichernicht dieselbe Freigabe wie für die Profile Container verwenden

App Attach ersetzt nicht die saubere Bereitstellung von Teams und Outlook im Image. Für Fachanwendungen, die Sie unabhängig vom Image aktualisieren wollen, ist es aber eine gute Ergänzung.

9. Fehlersuche

QuellePfadInhalt
EreignisanzeigeMicrosoft-Windows-AppXDeploymentServer/OperationalRegistrierung und Bereitstellung von Paketen
EreignisanzeigeAppxPackaging/OperationalPaketfehler
EreignisanzeigeAnwendungs- und Dienstprotokolle > Microsoft > FSLogix > AppsFSLogix-Ereignisse (Admin, Operational)
Profil-Log%ProgramData%\FSLogix\Logs\Profile\Profile-.logNeuregistrierung (z. B. „Installed MSTeams in …“), redirections.xml („Redirections.xml copy success“, „Added redirection …“)
Paketliste%LocalAppData%\FSLogix\AppxPackages.xmlPaketliste, die FSLogix beim Abmelden geschrieben hat (nur lesen)
Umleitungenfrx list-redirectsaktive Umleitungen der Sitzung

Diese Aufrufe verwenden wir bei der Fehlersuche regelmäßig:

Kurze Checkliste

  1. Läuft die neueste FSLogix-Version (derzeit 26.08)?
  2. Ist Install Appx Packages nicht deaktiviert?
  3. Sind Teams, Outlook und andere Apps für alle Benutzer im Image provisioniert und nicht pro Benutzer installiert?
  4. Sind die Windows-Updates gegen den Fehler 0x80004001 installiert?
  5. Sind alte Anmeldeskripte mit Add-AppxPackage -Register und Ausschlüsse für das klassische Teams entfernt?
  6. Mit Office Container (ODFC): Ist Include Teams aktiviert?
  7. Sind die Unterordner von MSTeams_8wekyb3d8bbwe echte Ordner und keine Reparse Points?
  8. Inbox-Apps weiterhin defekt? Reparaturskript aus Abschnitt 5 einmalig als Administrator ausführen.

10. Quellen

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